2 Mediation / Streitschlichtung

 

Mediation Bullett Bild

Freiwillig durchgeführte Mediationen / Streitschlichtungen enden zu fast 90 % erfolgreich als win-win Lösung für beide Parteien ohne das ein Gerichtsprozess notwendig ist. Da kein Prozess- und Kostenrisiko entsteht, geht auch niemand als Verlierer und Träger der zusätzlichen Kosten für Rechtsanwälte und Gerichtskosten aus einer Mediation. Im Gegensatz zur Dauer von Gerichtsprozessen und Gerichtsterminen wird der Konflikt auch schnell und unter Ausschluss der Öffentlichkeit beigelegt was mitunter in finanziellen und emotionalen Notlagen äußerst wichtig ist.

Wenn möglich berechne ich ausschließlich ein Erfolgshonorar anhand des Streitwertes. Sollte dies nicht möglich sein, nenne ich Ihnen ein Pauschalhonorar oder rechne auf Wunsch per Stundensatz ab. Die Kosten trägt der Auftraggeber oder nach vorheriger Vereinbarung beide Konfliktparteien je zur Hälfte.

Hier können Sie Ihre unverbindliche Anfrage stellen. Ich melde mich per E-Mail oder telefonisch bei Rückfragen.

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Mediation * (lateinisch „Vermittlung“) ist ein strukturiertes freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes, bei dem unabhängige Mediatoren die Konfliktparteien in ihrem Lösungsprozess begleiten. Die Konfliktparteien, versuchen dabei, zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht.
Der Mediator trifft keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts, sondern ist für die Leitung des Verfahrens verantwortlich. Ob und in welcher Form ein Mediator selbst inhaltliche Lösungsvorschläge macht, ist je nach Ausrichtung der Mediation und Wunsch der Konfliktparteien unterschiedlich. Dahinter steht der Gedanke, dass die Beteiligten eines Konflikts selbst am besten wissen, wie dieser zu lösen ist, und vom Mediator lediglich hinsichtlich des Weges dorthin Unterstützung erhalten.
Der Mediator gestaltet das Verfahren unter anderem durch die Vorschläge zur Struktur und durch Fragen, die auf die Klärung von Fakten und auf die Herausarbeitung der Bedürfnisse und Interessen der Parteien zielen. Inwieweit ein Mediator es auch als Teil der Mediatorenrolle betrachtet, inhaltliche Lösungsvorschläge zu machen, und inwieweit der Mediator auch Einzelbesprechungen mit den Parteien (als „Caucus“) durchführt, ist dabei je nach Ausrichtung der Mediation unterschiedlich, wird von mir jedoch bevorzugt.
Mit der Schlichtung hat Mediation gemein, dass ohne Zustimmung der Parteien keine verbindliche Entscheidung gefällt wird. Insofern kann man sie als besonderes Schlichtungsverfahren bezeichnen. Allerdings zeichnet sich die Mediation gegenüber der Schlichtung dadurch aus, dass der Mediator die Entscheidung ganz den Konfliktbeteiligten überlässt. Kompromissvorschläge werden von mir nur auf vorherigen Wunsch und Absprache mit den Konfliktparteien gemacht.
Die Arbeit mit einer einzelnen Konfliktpartei ist keine Mediation, sondern Konflikt-Coaching.
Eine Sonderform der Mediation ist die Shuttle-Mediation (auch Pendelmediation genannt), wie sie beispielsweise 1978 von Jimmy Carter bei den ägyptischisraelischenVerhandlungen in Camp David eingesetzt wurde. Hier verhandelt der Mediator mit den Parteien in vertraulicher Einzelsitzung, auch caucus genannt.[8] Insbesondere wenn die Parteien sehr zerstritten sind und wenn die spätere Harmonie nicht im Vordergrund steht, kann die Shuttle-Mediation das geeignetste Verfahren sein. Die (Telefon-, E-Mail) Shuttle-Mediation, die von mir und z. B. auch einigen Rechtsschutzversicherungen bevorzugt wird, hat insbesondere den Vorteil und das Ziel Kosten für alle Beteiligten einzusparen.
Das Ziel der Mediation ist die einvernehmliche, außergerichtliche Lösung eines Konfliktes – möglichst durch den wechselseitigen Austausch über die Konflikthintergründe und mit einer verbindlichen Vereinbarung der Teilnehmer. Im Unterschied zu einem Gerichtsverfahren sollen im Rahmen einer Mediation beide Konfliktparteien gewinnen – anzustreben ist ein Win-Win-Ergebnis. Der Gegenstand der Mediation ist dabei nicht auf das begrenzt, was objektiv als Anspruchsgrundlage gegeben ist, sondern bezieht allgemeinere individuelle und gemeinsame Interessen aller Parteien ein.
*bearbeite Auszüge aus Quelle: Wikipedia “Mediation” , den kompletten Originaltext in voller Länge finden Sie hier ->